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Realisierungswettbewerb „Adorno-Gymnasium mit Sporthallen und Grundschule“

Die Bietergemeinschaft wörner traxler richter (Frankfurt) und Mijaa Raummanufaktur Architekten (Darmstadt) mit TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH (Berlin) sind von der Jury in der Preisgerichtssitzung am 17. und 18. Dezember mit einem der beiden 2. Plätze ausgezeichnet worden. Ein erster Preis wurde an keinen der 19 eingereichten Entwürfe im Realisierungswettbewerb für den Schulkomplex an der Miquelallee vergeben.
Unser Wettbewerbsbeitrag sieht einen sechsgeschossigen Gebäuderiegel entlang der Miquelallee vor, der im Westen die Grundschule, den Sportkomplex im Osten und das Gymnasium in der Mitte beherbergt.
In unserer Entwurfsaufgabe stellt das wesentliche Potential die dichte Überlagerung der Nutzungen von Grundschule, Gymnasium und Versammlung/Sport an einem Ort dar! Das Schul- und Sporthaus ist in sehr heterogener Umgebung und an prominenter Lage innerhalb der Kernstadt gelegen. Entsprechend sucht das Gebäude, statt einer zu kleinteiligen Vereinzelung der Nutzungsbausteine eher die Einheit der Gebäudefigur. Gleichzeitig soll das Haus die Vielfalt des Inneren und die Nutzungsdurchmischung stark nach Außen transportieren. Die vielfältigen Nutzungen, die morgendlichen bis nachmittäglichen Schulaktivitäten mit Mediathek und bis zu den nächtlichen Sportnutzungen sollen über das gesamte Volumen und die Gebäudeecken an beiden Straßenkreuzungen mit belebter Fassade kraftvoll in den Stadtraum hineinwirken.
Aktive, offenere Schulnutzen wie Foyer, Mensa, Mediathek, Pausenbereiche- und Treppen liegen an räumlichen Aufweitungen und bieten dem Zusammenkommen und Verweilen, dem Austausch und Begegnen platzartige Orte. Diese »Schulplätze« werden aus mehreren Richtungen erreicht, sie verknüpfen die Schule horizontal je Geschoss im Innenraum mit den Außenräumen und – mittels mehrgeschossiger Lufträume – diagonal über die Geschosse hinweg. Jeweils an diese Begegnungsorte angelagert be¬finden sich die ruhigeren, kleinmaßstäblichen Klassenraumgemeinschaften. Begegnung und Rückzug erhalten so ein ausgewogenes Angebot.
Das Energiekonzept sieht eine Kombination von Bedarfsminimierung und Versorgung mittels erneuerbarer Energieträger (Fernwärme und PV) unter Berücksichtigung der Investitions- und Unterhaltskosten vor. Zur Minimierung des Heizwärmebedarfs im Betrieb werden alle Außenbauteile im Passivhausstandard ausgeführt.
Sämtliche eingereichte Arbeiten des Wettbewerbs sind vom 23. Januar bis 1. Februar 2019 im Atrium des Planungsdezernats, Kurt-Schumacher-Straße 10, ausgestellt.

Artikel in der FNP

Meldung der Stadt Frankfurt

Artikel in der FR

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