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Einweihung

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Mit der Erweiterung des seit 2004 in Betrieb genommenen, ebenfalls von wörner traxler richter errichteten Stammzelltransplantationszentrums Haus 32D, sowie der 2002 erbauten Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin Haus 32C, um den Forschungsbau JOHANNA-QUANDT-ZENTRUM Pädiatrisches Zentrum
für Stammzelltransplantation und Zelltherapie, wird sich der seit 20 Jahren städtebaulich immer
wieder neu betrachtete Ort im Südwesten des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt/Main noch einmal erheblich verändern.

So umfließt der Neubau partiell mit seiner aus den Fügungsprinzipien der getrockneten Rinde alter Bäume entwickelten Fassadenstruktur auch den Bestandsbau, bildet so eine neue Eingangs- und Empfangssituation für das gesamte Ensemble und formuliert über das Bild der Rinde dessen Identität und Adresse neu.

Wesentliches Ziel des Entwurfes für Neubau und Gesamtensemble war es, eine die Fantasie beflügelnde, verständliche und die Genesung von Kindern fördernde Einheit zu schaffen. Das den Aufbau und Innenausbau des Bestandsbaus aus dem Jahr 2004 bestimmende Motiv, das Schalung, Schichtung und Kernbereich einer exotischen Frucht adaptiert, wandelt im Neubau zu einem Motiv, das Baumstammschichten von der Rinde bis zum Kern, von der Außenhülle bis zur innersten Gebäudezone abbildet. Die Leitgedanken zu beiden Häusern, Fruchtkörper und Baum, spiegeln sich in der Präsentation der jeweiligen Gebäudefigur wieder, werden jeweils über die Ausbildung der tatsächlichen Raumschichten umgesetzt und geben der Anlage einen behütenden und naturnahen Charakter.

Link | Faltblatt

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