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Einweihung

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Nach einer Bauphase von rund 18 Monaten hat die Kältezentrale Haus G2 termingerecht im Juni ihren Betrieb aufgenommen. Das Bauwerk, ein grauer zweistöckiger Betonquader, äußerlich nicht spektakulär, verfügt über innovative innere Werte, beherbergt modernste Technik. So befinden sich darin unter anderem drei Turbokältemaschinen mit einer Leistung von je 1,8 Megawatt. Zudem wurde eine Gasübergabestation errichtet, welche mit einer Anschlussleistung von 8.000 kW das Klinikum mit Gas versorgt, um den Betrieb der beiden Dampfkessel und der zwei Blockheizkraftwerke im alten Kesselhaus G sicherzustellen.

Das Dach des Gebäudes zieren neun luftgekühlte Wasser-Glykolrückkühler. Diese kühlen die im Inneren entstandene Warmluft herab, bevor diese in die Umwelt abgegeben wird. Die Kältezentrale, mit ihren ca. 100m² Nutzfläche, ist ein wichtiger Bestandteil der Medienversorgung des Klinikums. Auf technisch hohem Niveau garantiert sie eine energieeffiziente und ausfallsichere Kälteversorgung des gesamten Klinikareals. Sie stellt unter anderem die Einhaltung konstanter Raumbedingungen in den OP-Sälen und den Laboren sicher und leistet somit einen wichtigen Beitrag für die hohe Qualität der medizinischen Versorgung am Städtischen Klinikum Karlsruhe. Rund 20 Unternehmen, Architekten, Fachplaner, Projektsteuerer und Baufirmen, sowie die Mitarbeiter der Stabsstelle Neubau und des GB6 waren am Neubau der Kältezentrale beteiligt und sorgten für eine termingerechte Inbetriebnahme unter Einhaltung des geplanten Budgets.

Anlässlich der Einweihung findet 2017 die Fachmesse EnerTech mit den Schwerpunkten Bau, Energieeffizienz, Gebäudetechnik und Nachhaltigkeit in der neuen Energiezentrale des Städtischen Klinikum Karlsruhe statt.

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