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Cafeteria im Universitätsklinikum

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Universitätsklinikum Münster

Umbau und Erweiterung Cafeteria

Auftraggeber | Universitätsklinikum Münster
Leistung | LP 1-8
NF | 1.900 m², BRI | 9.500 m³
Fertigstellung | 2011

Kaum eine Räumlichkeit kann so viel Wohlgefühl und Entspannung erzeugen wie die eines charmanten Restaurants – das liegt in der menschlichen Natur. Aber nicht nur deshalb erhält das im Jahr 2011 erweiterte und umgestaltete „Speise- und Versorgungszentrums des Universitätsklinikums" sehr viel positive Resonanz. Hinter dem sperrigen Projektnamen verbirgt sich vor allem die neue Cafeteria mit ihren 650 Plätzen, die sowohl von den Klinikmitarbeitern als auch den Patienten genutzt wird.
Beim Umbau der Kantine aus den 1970er Jahren galt es, deren spezielle Stilelemente zu bewerten. Besonders hoben sich dabei die vorhandenen Deckenfelder hervor, und ihre Wiederverwendung und Neuinterpretation wurde zu einer der Leitideen für die Neugestaltung. Als helle Lichtdecken sind sie heute nicht mehr flächendeckend verteilt, aber durchaus dominant innerhalb des Raumes eingesetzt und zonieren die unterschiedlichen Sitzbereiche. Ein neugeschaffener Innenhof mit Kunstobjekten schafft interessante Sichtbeziehungen und eine angenehme Tagesbelichtung.
Heute erleben die Gäste eine leger-elegante Kantinenatmosphäre in einem Farbklang aus Weiß, Anthrazit, Gold, hellem Terrazzo und Holz. Hier und da entdeckt man ein Zitat der vorhandenen Klinikfarben – schwefelgelb oder maigrün. Im Café- und Barbereich und dem etwas separat liegenden Restaurant „Zum Dekan" geht es mit Eichenholzdielung und –möbeln noch etwas nobler zu. Aber auch hier weht eine neue Frische durch den Raum - stark genug, um Teil des großformatigen Klinikkomplexes zu sein.

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