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Felix-Platter-Spital

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Felix-Platter-Spital Basel

Neubau

Auftraggeber | Felix Platter-Spital, Basel
Wettbewerb | 1. Preis 2014
Leistung | LP 1-5, z.T. LP 6-8 mit Holzer Kobler Architekturen
NF | 18.640 m², BGF | 37.000 m², BRI | 146.150 m³
Fertigstellung | 2018

Der Gesamtleistungswettbewerb Neubau Felix Platter-Spital war in zwei Stufen gegliedert. Die erste anonyme Stufe bildete ein im Frühjahr 2013 offen ausgeschriebener, anonymer Projektwettbewerb. Aus einer Fülle von Entwürfen konnten sich vier Teilnehmer für die zweite Stufe qualifizieren. Die zweite, nicht anonyme Stufe endete im Dezember 2014 mit der Wahl des Siegerprojektes. «HandinHand» vermochte die Jury auf Grund einer subtilen städtebaulichen Haltung, einer effizienten Organisation, einer hohen Flexibilität der Raumstrukturen sowie auf Grund seiner Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Betrieb am meisten zu überzeugen.

Verfasser des Projektes «HandinHand» ist die Arbeitsgemeinschaft «ARGE HandinHand» (BAM Swiss AG, Basel / BAM Deutschland AG, Stuttgart / Marti Generalunternehmung AG, Bern und wörner traxler richter, Frankfurt am Main (D) mit Holzer Kobler Architekturen, Zürich). Realisiert wird der Neubau auf einem rund 18'000 Quadratmeter großen Teilstück des insgesamt 53'000 Quadratmeter umfassenden Spitalareals. Seine Fertigstellung soll noch in 2018 sein.

In dem fünfgeschossigen Neubau werden neben dem stationären Pflegebereich auch alle notwendigen ambulanten und diagnostischen Einrichtungen untergebracht, die Tagesklinik, das Basler Mobility Center, die Memory Clinic und eine Arztpraxis. Mit zukünftig 360 Betten ist das Felix Platter-Spital das größte Zentrum der Schweiz für universitäre Altersmedizin und Rehabilitation.
Der Neubau ist zur Zeit eines der wenigen Bau-Projekte in der Krankenhausszenerie, das durchgängig die BIM-Planungsmethode einfordert, eine interdisziplinäre Pionierarbeit.

Der Hauptbau der Altbausubstanz des Felix Platter Spitals soll nach Bezug des Neubaus visuell erhalten bleiben und nach entsprechendem Umbau Raum für rund 130 Wohnungen geben. Diese Entscheidung über den Werdegang des Altbaus, einer aus den 1960er Jahren stammenden Architekturikone, schafft auch erste Grundlagen für die zukünftige Entwicklung des Gesamtareals nach Fertigstellung des Neubaus.

Auf den durch den Neubau frei werdenden 34'000 Quadratmetern soll der Bau von genossenschaftlichen Wohnungen für etwa 1000 Menschen die Chance auf bezahlbaren, alters- und familienfreundlichen Wohnraum in großen Frei- und Grünflächen bieten und ein lebendiges Zentrum mit sozialen, soziokulturellen und gewerblichen Nutzungen zu schaffen.

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