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Haus der Bayerischen Geschichte

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Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg

Auftraggeber | Freistaat Bayern vertreten durch das Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst
Wettbewerb | 1. Preis 2013
Leistung | LP 1-6
NF | 5.600  m², BGF | 10.900 m², BRI | 79.400 m³
Fertigstellung | 2019

Das Staatliche Bauamt Regensburg lobte 2012 einen internationalen Architektenwettbewerb aus, an dem sich 254 Büros beteiligten. 2013 erhielt die Arbeit von wörner traxler richter aufgrund ihrer umfassenden Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Kontext der Regensburger Altstadt sowie der Qualität und der Flexibilität eines attraktiven Flächenangebotes für die musealen Funktionen den 1. Preis.

Als städtebauliche Idee greift die Konzeption die Elemente des historischen Stadtgefüges auf. So lässt der Entwurf des neuen Museums die ehemalige Lage des Hunnenplatzes und der Eschergasse im Gebäude wieder aufleben. Das gebäudehohe Foyer verbindet als innenliegender „Hunnenplatz" durch seine Transparenz die Altstadt- mit der Donauseite.

Im Erdgeschoss des Museums werden Flächen für einen Schauraum (3D-Projektionen), Sonderausstellungen, Veranstaltungen, Museumsshop und -gastronomie angeboten, das gesamte Obergeschoss ist der Dauerstellung vorbehalten.

Die Fassade des Museums ist im Norden erdgeschossig nach innen gezogen, so dass der Zugang von der Donauseite besonders betont und Innen- und Außenraum miteinander verwoben werden. Für Veranstaltungen und Museumszwecke werden Flächen im Außenbereich angeboten, wodurch das Museumsumfeld belebt und in das Gesamtkonzept einbezogen werden kann.

Die Höhenentwicklung und die Dachlandschaft des Museumskomplexes orientieren sich am Maßstab der donauseitigen Bebauung und an der vorgefundenen mittelalterlichen Dachstruktur der Regensburger Altstadt.

Als eigenständiger Baukörper schließt die Bavariathek, eine Lehr- und Forschungseinrichtung sowie Archiv zur Bayerischen Geschichte, die Blockbebauung des bestehenden Brüchnerquartiers.

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