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Historischer Salmen

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Historischer Salmen Offenburg

Umbau und Erweiterung zum Kulturzentrum

Auftraggeber | Stadt Offenburg
Wettbewerb | 1. Preis 1999
Leistung | LP 1-9
NF | 1.830 m², BGF | 2.850 m²
Fertigstellung | 2002

Von der „Wiege der Demokratie“, dem „Ort der Revolution“ bis zum „Schauplatz des Holocaust“ - ein lebendiges Baudokument der wechselvollen deutschen Geschichte wurde zu einem Kulturzentrum umgebaut, in dem das Erinnern, das Bewahren und das aktuelle Leben nebeneinander ihren Platz finden. Moderne Inhalte - Theateraufführungen, Konzerte und Tagungen - spannen den Bogen von der vergangenen in die heutige Zeit. Eine moderne Architektursprache lässt die historischen Gebäude in einem neuen Kontext erscheinen und mit einer veränderten Funktion weiterleben. So steht ein neues gläsernes Foyer im Kontrast zum massiven, historischen Saalgebäude. Dessen Bedeutung innerhalb des Ensembles bleibt jedoch unangefochten, und seine räumliche und atmosphärische Wirkung und seine Materialität werden erhalten. Das für die neue Nutzung notwendige Bühnengebäude erscheint in einer zeitgemäßen, diskreten, der Funktion angemessenen Architektursprache. Zu einer spannungsreichen Inszenierung wird die Erschließung des historischen Saales. Eine lange Rampe führt den Besucher Schritt für Schritt auf einen Weg des Rückblicks, des Gedenkens, aber auch der Erwartung. Der historische Treppenaufgang, den die jüdische Gemeinde seinerzeit eigens von der Stadt Offenburg erwerben musste, verliert damit seine eigentliche Funktion - bleibt aber gleichsam als Geste erhalten.

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