Innovative Gesundheitsversorgung
In modernster Infrastruktur werden hier aus medizinischen Erkenntnissen über Erkrankungen infolge eines gestörten Immunsystems innovative Therapien und Medikamente entwickelt und diese dann direkt in die Gesundheitsversorgung übertragen. Ein Baustein ist dabei auch die Studienambulanz mit Übernachtungszimmer.
Wissenschaft als Begegnungsort
Das Haus ist also nicht nur ein Ort der Wissenschaft, sondern trägt auch einen öffentlichen Charakter. So dient die Cafeteria in der Eingangsebene als ein Begegnungsort auf dem Campus. Hier verschmelzen Innen- und Außenraum zu einer kommunikativen Fläche mit einladenden Freianlagen. Mittelpunkt dieses „grünen Forums“ ist das Kunstwerk „Three Happy Shelter Arches“ von Viron Erol Vert, das die translationale Idee des Instituts nach außen transportiert.
Geschützter Rückzug
Neben den öffentlichen Bereichen beinhaltet das Gebäude vor allem Labore, Büros, Besprechungs- und Seminarräume. Die Nähe zur Bahntrasse erforderte ein Konzept, das geräuschreduzierte, geschützte Räume für die Forschenden anbietet. Ein solcher Rückzugsbereich und Begegnungsort ist der zentrale, intime Innenhof mit seinen auf mehreren Ebenen verteilten Terrassenflächen.
Funktionale Raumangebote
Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird auch durch besondere Raumangebote gefördert. Neben einem funktionalen Arbeitsumfeld unterstützen solche transparenten und offenen Räume wie die großzügige Bibliothek mit ihren Loungebereichen den wissenschaftlichen Austausch.
- Auftraggeber
- FHG zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
- VgV mit Wettbewerb
- 1. Rang
- Leistung
- LP 2-9
- NUF
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3.900 m²
- BGF
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8.905 m²
- BRI
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39.347 m³
- Fertigstellung
- Bildnachweis
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Frank Blümler