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MARECUM Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

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MARECUM Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Gesamtkonzept für den Medizinischen Lehr- und Forschungs-Campus

Auftraggeber | Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg – Dienstsitz Mannheim
VgV mit Wettbewerb | 1. Rang 2020
Leistung | LP 1-9
NF | 22.944 m² m², BGF | 48.877 m² m²
Fertigstellung | 2027

Zweck des Wettbewerbes war die bauliche Entwicklung eines Campusgeländes für die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.
Die Medizinische Fakultät Mannheim wurde als zweite Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg 1964 gegründet und ist seit 2006 Vollfakultät.
Nach 10 Jahren erfolgreicher Entwicklung und dem Ausbau der Studierendenzahlen soll nun die unzureichende Unterbringung in angemieteten Flächen durch die städtebauliche Entwicklung eines Campusgeländes auf landeseigenen Flächen und den Neubau von 2 Forschungs- und Lehrgebäuden sowie einem Hörsaalgebäude wesentlich verbessert werden.

Die neuen, eigenständigen Baukörper bilden, zusammen mit den bestehenden Treppenanlagen und dem Straßenraum im Südwesten, eine einfassende, gemeinsame und durchgehende Raumkante um das taktgebende Kesselhaus. Diese Raumkante bildet einen definierten Stadtraum aus, der Platz und Bühne für Begegnung und Austausch ist – hier entwickelt sich das Herz des Campus´. Die Neubauten nehmen das plastisch kraftvolle Kesselhaus in ihre Mitte, nehmen sich im Ausdruck zurück und bilden die Kulisse für das Campusleben in und um das Kesselhaus. Dieses gemeinschaftliche Leben des Campus´ entwickelt sich spannungsvoll zwischen den offenen, fachbereichsübergreifenden Nutzungen des Kesselhauses und den platzzugewandten, den Austausch fördernden Nutzungen
(Hörsäle, zweigeschossige Foyers, Ausstellungsräume und Cafenutzungen) der Neubauten. Von allen Niveaus aus wird der Platz visuell belebt – und der Platz erhält hierüber im Gegenzug spannungsvolle, belebte Fassaden, die vom Platzniveau bis hin zu den gemeinschaftlichen Arbeits‐, und Kaffeenischen sowie den Begegnungsorten in den oberen Geschossen reichen.

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