Am Städtischen Klinikum Karlsruhe, Haus der Maximalversorgung und größtes Krankenhaus der Region Mittlerer Oberrhein, ist ein neues städtebauliches und inhaltliches Zentrum entstanden. Der hochmoderne Betten- und Funktionsneubau Haus M vernetzt alle angrenzenden Klinikzentren mit einer identitätsstiftenden Magistrale.
Willkommensworte
Die neue Mitte des Klinikums erhält mit ihrer Eingangshalle einen zentralen Identifikationsort. Alle hier Ankommenden werden mit leuchtende Worten willkommen geheißen: Auf die Arbeit und den Aufenthalt im Krankenhaus bezogene Begriffe wecken Emotionen und versuchen, Ängste und Sorgen zu würdigen. Die Graphik, Farbigkeit und Signaletik wurden in Zusammenarbeit mit dem Kommunikationsdesigner Andreas Uebele, dem Künstler Harald F. Müller und dem Philosophen Hannes Böhringer entwickelt.
Klare Orientierung
Die innere Organisation des Neubaus orientiert sich an der städtebaulichen Einordnung in Form eines langen Riegels. Die Anordnung der Stationen bietet den Patientinnen und Patienten eine sehr einfache Orientierung und dem Stationspersonal optimale funktionale Bedingungen. Vorteilhaft ist auch die hohe Flexibilität: Je nach Bedarf können Stationen zusammengelegt werden.
Historischer Taktgeber
Taktgebend für die stadträumlichen Entwicklungsachsen des Neubaus war die zum Teil unter Denkmalschutz stehende Anlage des Klinikums. Der städtebauliche Charakter wird in seiner Durchlässigkeit erhalten, verschiedene Höhen, Proportionen und Materialitäten miteinander in Einklang gebracht. Verschiedene Variationen in der Fassade des Neubaus nehmen die rötliche Farbigkeit des Sandsteins der historischen Klinikgebäude auf und interpretieren sie neu.
- Auftraggeber
- Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
- Wettbewerb
- 2. Preis
- Leistung
- LP 2-9
- NUF
-
20.000 m²
- BGF
-
52.600 m²
- BRI
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219.600 m³
- Fertigstellung
- Bildnachweis
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Frank Blümler
- Auszeichnungen
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ICONIC AWARDS 2022
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